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Bitte denken Sie daran das eine Störung am Motor auch andere Ursachen als die Zündung haben kann.

Nachfolgende einige Hinweise zur Fehlersuche außerhalb des Powerdynamo Systems

1. Der Motor springt nicht an.

Nachsehen, ob Benzinhahn geöffnet; falls ja, nachsehen, ob im Vergaser Brennstoff vorhanden ist, Antippen des Vergasers; falls Brennstoff im Tank vorhanden, Brennstoffhahn geöffnet und trotzdem kein Brennstoff im Vergaser vorhanden ist, Brennstoffleitung abnehmen und reinigen; Filter putzen!

Zündkerze herausschrauben und von Ruß befreien; Elektrodenabstand 0,3 - 0,5 mm. Zündkerzen vor dem Wiedereinschrauben auf den Zylinder legen und den Motor einige Male fest durchtreten; überprüfen, ob Zündfunken vorhanden. Wenn kein Zündfunke auftritt, versuchsweise Elektrodenabstand verkleinern oder Kerze austauschen; wenn auch dann noch keine Zündung erfolgt, Zündkabel überprüfen, ob nirgends Verletzung und Masseschluss vorhanden ist. 

Nachsehen, ob die Düse im Vergaser verstopft ist oder am Grunde des Vergasers Wasser liegt. Düse herausnehmen und durchblasen, Flüssigkeit aus dem Vergaser ablassen. Besonders wichtig für das Anspringen des Motors ist die gute Einstellung einer etwa vorhandenen Leerlaufdüse.

Nachsehen, ob die Bowdenzüge zur Betätigung der Vergaserregulierung funktionieren.

Ist ein 4-Taktmotor trotz der erwähnten Arbeiten nicht in Gang zu bringen, dürfte die Ursache an einem Ventil liegen. Nachsehen, ob die Ventile einwandfrei arbeiten, insbesondere, ob sie rechtzeitig und genügend weit gehoben werden, sowie, ob sie vollkommen schließen. Bei verklemmten Ventilen Ventilverschraubung öffnen, Benzin oder Petroleum einspritzen und Ventile drehen.

Bei einem 2-Taktmotor kann auch der Auspuff zu sein. Der hohe Staudruck verhindert dann das der Motor richtig oder überhaupt läuft

Oftmals ist auch der Luftfilter schlicht zu.

2. Der Motor arbeitet unregelmäßig.

Zündkerzen untersuchen; Elektrodenabstand zu groß oder zu klein; Isolation gebrochen. Zündkerzen auswechseln - auch wenn diese neu ist!.

Vergaser überprüfen; Düse reinigen, etwa vorhandenes Wasser ablassen. Brennstoffleitung reinigen. Luftloch im Tankverschluss säubern.

Funktion der Ventile überprüfen und nachsehen, ob eine Ventilfeder gebrochen ist. Bei einem Bruch der Einlassventilfeder wird aus der Ansaugöffnung des Vergasers infolge des langsamen Schließens des Einlassventils zerstäubtes Benzin ausgestoßen. Häufig tritt ein Vergaserbrand ein. Bei gebrochener Ventilfeder diese auswechseln; falls eine Ersatzfeder nicht vorhanden ist, kann man sich bei zylindrischen Federn dadurch helfen, dass man die beiden Teile umdreht, so dass sie mit den gebrochenen Enden auf den beiden Tellern aufliegen und sich nicht spiralig ineinander schrauben können. Bei konischen Federn legt man zwischen die beiden Federhälften eine durchbohrte Blechscheibe.

3. Der Motor zieht schlecht.

In den meisten Fällen ist eine mangelhafte Kompression die Ursache des Leistungsabfalls. Zur Behebung sind die Ventile einzuschleifen, die Kolbenringe zu erneuern, desgleichen die Dichtungen unter den Zündkerzen und Ventilverschraubungen.

Bereits die Erneuerung der erwähnten Dichtungen ergibt eine Leistungssteigerung. Auch der Bruch einer Ventilfeder bringt einen Nachlass der Motorleistung mit sich.

Bei stark verrußten Motoren wird man die ursprüngliche Leistung durch das Entrußen des Zylinders und des Kolbens erlangen.

Auspuffrohr und Auspufftopf gründlich reinigen. Verengungen im Auspuffrohr bringen einen starken Leistungsabfall sowie eine übermäßige Erhitzung des Motors mit sich.

Vergaser untersuchen, Kraftstoff wechseln (dieser altert sehr schnell, wenn der älter als 1 Jahr ist ist er oft unbrauchbar!).

Nicht selten gibt es undichte Stellen in der Ansaugleitung (Ansauggummi) welche die Motorleistung beeinträchtigt. Mit Isolierband lässt sich hilfsweise Abhilfe schaffen.

Schließlich sei noch darauf verwiesen, dass schlechte Lagerstellen oder klemmende Bremsen ebenfalls den Anschein einer mangelhaften Motorleistung erwecken können.