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Was kann man messen??

man kann nicht so sehr viel messen, aber einiges kann man durchaus mit Ohm- und Voltmeter prüfen
Der Zustand der Statorspulen kann durch Vermessung des Widerstandes (Ohmwert) der Spulen bestimmt werden. 

Stator Typ Version Widerstand zwischen Ohm


für äußeren Sensor
schwarzer Rotor

6 Volt schwarz-schwarz (Lichtpol) 0,25
weiß-rot (Zündpol)
wenn unendlicher Widerstand gemessen sind ist die Spule unterbrochen und damit tot.
600
12 Volt schwarz-schwarz (Lichtpol) 0,34
weiß-rot (Zündpol)
wenn unendlicher Widerstand gemessen sind ist die Spule unterbrochen und damit tot.
600


für inneren Sensor
schwarzer Rotor

6 Volt schwarz-schwarz (Lichtpol) 0,25
rot-braun (Zündpol)
wenn unendlicher Widerstand gemessen sind ist die Spule unterbrochen und damit tot.
500
weiß-braun (Impulsgeber)
wenn nur etwa 35 Ohm gemessen werden sehen Sie bitte hier
70
12 Volt schwarz-schwarz (Lichtpol) 0,34
rot-braun (Zündpol)
wenn unendlicher Widerstand gemessen sind ist die Spule unterbrochen und damit tot.
500 
weiß-braun (Impulsgeber)
wenn nur etwa 35 Ohm gemessen werden sehen Sie bitte hier
70
bei einem in einem lauffähigen Motor eingebauten Stator kann mit einem auf Wechselspannung, Bereich bis ca 100V eingestelltem Voltmeter auch die Funktion der Lichtspulen gemessen werden.
Das Voltmeter (Wechselspannung) wird an die beiden aus dem Stator kommenden schwarzen Kabel angeschlossen (also ohne das der Regler angeschlossen ist). Als Faustregel gibt Drehzahl/100 ist Spannung in Volt.  Also bei 1000 U/Min kommen ca 10V, bei 2000 ca 20V etc
Defekte an Statorspulen  sind nahezu ausnahmslos durch mechanische Zerstörung verursacht.



Der Sensor (oder auch Pick-up, nicht vorhanden in unseren Systemen mit innerem Sensor) hat einen Standardwert von ca 200 Ohm (temperaturabhängig, bei 23° 205ohm) . Dieser Wert ändert sich jäh, wenn sich ein Metallgegenstand dem Eisenkern des Sensors näher oder von ihm weggeht. Man kann nicht messen auf welchen Wert sich der Widerstand ändert, aber man sieht die plötzliche Veränderung. 

Der Sensor kann aber auch wenn der Widerstand die normalen 200 OHm hat defekt sein (deutliche Verschlechterung des Startverhaltens) wenn er großer Hitze (über 150 Grad am Kern des Sensors) ausgesetzt war. Das passiert z.b. wenn der Abstand zum Geberplättchen des Rotors zu gering war und der Sensor dort schleift (Reibungswärme!). Man sieht in solchen Fällen deutliche Polierspuren auf dem Rotorzeichen. Ebenso kam es schon vor das im Ölbad laufende Sensoren durch zu heißes Öl defekt wurden. 

Die meisten Sensordefekte sind aber Versagen eines Sensors durch mechanische Zerstörung wenn er locker war und in den Weg des sich drehenden Rotor kam was zu Reißen des dünnen Drahtes innen führt (Widerstand ist dann unendlich)



Ab Oktober 2015 werden schrittweise neue, verbesserte Sensoren eingesetzt, diese sind an einer neuen, im hinteren Teil kantigeren Form erkennbar.
In einer ersten Serie hatten diese auch die einen Widerstand von ca 200 Ohm.

Ab Produktionsdatum 4115 haben die Sensoren jedoch nur ca 90 Ohm (92 bei 23°). Diese sind erkennbar daran das das Kabel links aus dem Sensor geht wenn dieser von hinten betrachtet wird (Bild darunter)



Wenn Sie also anstelle der 200 nur 90 Ohm messen, prüfen Sie ob dies einer der neuen Sensoren ist. Erkennbar daran das das Kabel links aus dem Sensor geht wenn dieser von hinten betrachtet wird. Siehe Fotos (kann durch Anklicken vergrößert werden)

 


was man nicht mit dem Ohmmeter prüfen kann

WICHTIG: Wie Sie im Bild hier links sehen können enthalten die Zündspulen Elektronik die Sie nicht vermessen können. Bitte unterlassen Sie ein Messen an diesen Teilen, Sie riskieren deren Zerstörung und bekommen keine sinnvollen Ergebnisse.

Sie können NUR den Widerstand der Sekundärwicklung messen, d.h., den Widerstand zwischen Masse Ausgang für das Zündkabel.

Dieser beträgt bei allen von uns angebotenen Zündspulen ungefähr 6,3 kOhm 

Hinweis: an diesen Zündspulen liegen keine 12 Batteriespannung an! Die können nicht mit klassischen Spulen verglichen werden. Bitte auch NIEMALS testhalber dort Batteriespannung anlegen (was leider immer wieder mal gemacht wird. Das ist der Tod der Spule!)

 



Sie können hier keine Widerstandswerte messen!  
Sie können die Einheit nicht direkt prüfen!

Für Einheiten in Systemen mit externem Sensor gibt es eine indirekte Prüfmethode wie hier beschrieben.

Prüfen Sie aber bitte die Stellung der Schalter gegen die Vorgabe der Anleitung! Diese könnten sich verstellt haben. Wir setzen die Schalter bei Anlieferung nicht auf den Wert der jeweiligen Anleitungen, weil es ohnehin durch Verpackung und Transport zum Verstellen kommen kann



Sie können hier keine Widerstandswerte messen!

Für Hinweise zur Reglerprüfung siehe hier

zurück WICHTIG:  
Die Statorwerte Werte beziehen sich auf Systeme mit schwarzem Rotor. 
Die Werte für die früheren Systeme
mit verzinktem Rotor finden Sie hier.